10.6.2026· sinskimos@gmail.com

Frösteln wir heute noch im Schauer-Juni – während in zwei Wochen schon der erste 36-Grad-Wüstentag auf Deutschland zurollt?

Heute friert Deutschland im Schauer-Juni: Ein Höhentrog drückt die Temperaturen auf 15 bis 21 Grad, bringt Gewitter mit Graupel und am Alpenrand sogar Schnee in den Hochlagen. Doch schon zum 17. Juni droht mit bis zu 36 Grad der erste Wüstentag des Jahres. Weltweit lodert Kanada in Flammen, deren Ra

Key Points

  • Höhentrog über Deutschland: Nur 15 bis 21 Grad, Schauer und Gewitter mit Graupel.
  • Alpenrand: In den Hochlagen fällt sogar Schnee – mitten im Juni.
  • Kehrtwende in Sicht: Schon zum 17. Juni drohen bis zu 36 Grad – der erste Wüstentag des Jahres.
  • Kanada brennt: Großflächige Waldbrände, deren Rauch bis nach Europa zieht.
  • Indien: Der Monsun hat Mumbai erreicht und sorgt für sintflutartige Regenfälle.

Deutschland: Frösteln statt Frühsommer

Wer heute aus dem Fenster schaut, traut dem Kalender kaum: Ein kräftiger Höhentrog lenkt kühle Luft nach Mitteleuropa und drückt die Temperaturen auf magere 15 bis 21 Grad. Dazu ziehen verbreitet Schauer durch, lokal mischen sich Gewitter mit Graupel darunter. Am Alpenrand wird es in den Hochlagen sogar weiß – Schneefall im Juni ist selten, aber kein Einzelfall, wenn die Höhenkaltluft so tief sitzt.

So ungemütlich der Tag wirkt: Es ist nur eine Atempause. Die Wettermodelle deuten bereits eine markante Wende an. Baut sich wie erwartet eine Wärmebrücke zum Azorenhoch auf, könnte zum 17. Juni mit bis zu 36 Grad der erste „Wüstentag" des Jahres folgen – ein Sprung von rund 15 Grad innerhalb weniger Tage.

Welt: Flammen, Rauch und Monsun

Während Deutschland fröstelt, zeigt sich das Wettergeschehen weltweit von seiner extremen Seite. In Kanada lodern erneut großflächige Waldbrände; ihre Rauchfahnen reichen über den Atlantik und trüben zeitweise sogar den Himmel über Teilen Europas. In Indien hat der Südwestmonsun Mumbai erreicht und entlädt sich in heftigen, teils sintflutartigen Regengüssen – Beginn einer Saison, die über Leben und Ernten entscheidet.

Die Spannweite ist bemerkenswert: Hier kühler Schauer-Juni mit Bergschnee, dort Hitze, Feuer und tropische Wassermassen. Genau diese Kontraste lassen sich auf der ZAPOLLO-Weltkarte in Echtzeit verfolgen – inklusive Blitzaktivität rund um den Globus.

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